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Heizung kaputt!? Warum Entlüften in der Übergangszeit zum Totalausfall führen kann

Draußen versprechen die ersten warmen Sonnenstrahlen Frühlingsgefühle, aber in den eigenen vier Wänden fühlt es sich immer noch nach Winter an. Die Versuchung, am Thermostat zu drehen, ist groß. Einmal aufgedreht, wartet man jedoch vergebens auf die ersehnte Wärme – der Heizkörper bleibt kalt.

Die entsetzte Erstdiagnose: Heizung kaputt! Dicht gefolgt von der nächstbesten Lösung, die sinnvoll erscheint: Entlüften.

Die richtige Diagnose vom Experten: Leider falsch gedacht! Wir erklären, warum Entlüften ausgerechnet jetzt der größte Fehler ist – und wie man es stattdessen besser macht.

Technik mit Gespür: Der Außentemperaturfühler

Ein Blick auf die Funktionsweise moderner Heiztechnik und die Physik von Gebäuden bringt Klarheit.

Moderne Heizanlagen arbeiten witterungsgeführt. Das heißt, die Leistung der Heizzentrale im Keller hängt maßgeblich von der Temperatur außerhalb des Gebäudes ab. Diese wird mithilfe eines Außentemperaturfühlers erfasst, der außen an der Fassade sitzt. Er wird bei der Installation idealerweise an der kältesten und schattigsten Stelle des Hauses angebracht, meist an der Nord- oder Nordwestseite.

Der Fühler misst kontinuierlich die Außentemperatur und leitet die Daten an den Kessel weiter. Anhand dieser Werte berechnet die Anlage die sogenannte Vorlauftemperatur, die bestimmt, wie heiß das Wasser sein muss, das durch die Rohre in Ihre Wohnräume gepumpt wird.

Zu früh gefreut: Doch noch kein Frühling

In der sogenannten Übergangszeit zwischen Winter und Frühling - oder Herbst und Winter - sorgt diese praktische Funktionsweise jedoch leicht für technische Verwirrungen. Gerade jetzt schwanken die Temperaturen extrem. Beispielsweise genau dann, wenn die ersten wärmeren Tage einem weismachen wollen, der Frühling zöge schon ein, bis man dann doch nach Sonnenuntergang in viel zu dünner Jacke zittert. Nachts herrschen derzeit oft noch Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, während das Thermometer tagsüber in der Sonne schnell auf 15 bis 20 Grad klettert.

Die dicken Wände eines Hauses sind nach einer kalten Nacht und einem langen Winter massiv ausgekühlt und strahlen Kälte ab. Um die Wohnräume für uns Menschen wohnlich zu machen, bräuchte es eigentlich noch Heizwärme. Die Sonne erwärmt jedoch tagsüber rasant die Umgebungsluft und so auch die Fassade. Der Außentemperaturfühler misst plötzlich angenehme 18 Grad und gibt diese Information sofort an die Heizzentrale im Keller weiter. Der logische Schluss: Es ist warm genug, also kann Energie gespart werden – Heizen ist nicht länger nötig!

Das Resultat: Die Heizanlage fährt die Leistung drastisch herunter oder schaltet komplett in den Sommerbetrieb. Es dauert dann eine ganze Weile, bis die Heizung – meist erst in den kühleren Abendstunden – „merkt“, dass der Wärmebedarf in der ausgekühlten Wohnung eigentlich noch viel höher ist, als die sonnige Mittagsluft vermuten ließ.

Warum Entlüften jetzt riskant ist

Das wissen viele aber nicht. In dem Glauben, die Heizung funktioniere nicht richtig, machen viele Nutzer nun den entscheidenden Fehler: Sie versuchen, die kalten Heizkörper zu entlüften.

Wir bei ESAM kennen diese Situation aus über zwei Jahrzehnten Erfahrung im Anlagenbetrieb nur zu gut. In den allermeisten Fällen liegt aber gar kein technischer Defekt vor. Wer jetzt voreilig zum Entlüftungsschlüssel greift, riskiert sogar, die gesamte Heizanlage im Gebäude lahmzulegen.

Entlüften ist eigentlich nur dann sinnvoll, wenn sich Luft im Heizkreislauf befindet. Zu erkennen ist das meist an einem deutlichen, lauten „Gluckern“ im Heizkörper. Ist der Heizkörper in der Übergangszeit einfach nur kalt – und dabei vollkommen still –, befindet sich darin keine Luft, sondern Wasser, das durch die Drosselung der Anlage nicht zirkuliert.

Wird jetzt fälschlicherweise gelüftet, kommt es zu einer riskanten Kettenreaktion:

Sie öffnen das Entlüftungsventil am kalten Heizkörper.

Da es keine Luft gibt, die entweichen müsste, lassen Sie unwissentlich wertvolles Heizungswasser ab. Durch den Wasserverlust sinkt der Anlagendruck im gesamten Heizsystem des Gebäudes. Fällt der Wasserdruck nun unter einen kritischen Wert (meist unter 1,0 bar), greift eine Schutzfunktion der Heizung, der sogenannte Trockengehschutz.

Das Ergebnis: Die Heizzentrale schaltet sich aus Sicherheitsgründen komplett ab.

Aus einem harmlosen, wetterbedingten Regelungseffekt provozieren Sie so im Zweifelsfall einen echten Anlagenausfall, der alle Parteien im Haus betreffen und oft einen Notdiensteinsatz unserer Techniker erfordern kann. Dank unseres 24/7-Notfallservices ist das Problem zwar garantiert zeitnah behoben, frieren müssen Sie vorerst aber dennoch.

So prüfen Sie Ihre Anlage richtig

Deshalb hier unser Expertentipp: Bevor Sie zum Werkzeug greifen, führen Sie den folgenden simplen Test durch. So wissen Sie in Sekundenschnelle, ob Ihre Heizanlage intakt ist.

Der Warmwasser-Test:

Gehen Sie ins Badezimmer oder in die Küche und drehen Sie den Wasserhahn auf die heißeste Stufe. Warten Sie einen Moment.

Wird das Wasser wie erwartet heiß, können Sie unbesorgt sein. Das bedeutet, dass die Heizzentrale im Keller einwandfrei arbeitet. Warum? Die Trinkwarmwasserbereitung hat bei fast allen Heizsystemen Vorrang und ist von der Außentemperatursteuerung der Heizkörper entkoppelt. Ihre Anlage hat also lediglich auf das sonnige Außenwetter reagiert.

Bleibt das Wasser kalt, liegt höchstwahrscheinlich tatsächlich eine Störung an der Anlage vor, die gemeldet werden sollte.

Haben Sie den Warmwasser-Test erfolgreich durchgeführt, die Heizung springt aber trotzdem nicht sofort an, hilft nur eines: Geduld. Lassen Sie die Thermostate geöffnet und warten Sie ab, bis es draußen wieder etwas abgekühlt ist und der Außenfühler reagiert. Dann fährt auch die Heizung ihre Leistung wieder hoch und die Heizkörper werden von ganz allein wieder warm.

Und bis dahin: Greifen Sie lieber zu einem warmen Pullover oder einer Decke, aber lassen Sie die Entlüftungsventile guten Gewissens zu. Das schont nicht nur Ihre Nerven, sondern verhindert auch unnötige Druckabfälle im System und sichert eine störungsfreie Energieversorgung für das gesamte Gebäude.

Und wenn es doch einmal Probleme geben sollte, melden Sie sich jederzeit unter unserer Störfallnummer 0151-12 00 66 34. Wir helfen Ihnen zuverlässig.

Heizen, Kühlen, Strom erzeugen: So versorgen wir die Sparkasse Meißen zu jeder Jahreszeit

Schicke Glasfronten und lichtdurchflutete Foyers sind architektonisch ein Traum – energetisch jedoch eine echte Herausforderung. In der Sparkasse Meißen zeigen wir gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, wie sich moderne Technik klug kombinieren lässt und so auch anspruchsvolle Gebäude effizient und nachhaltig versorgt werden können.

Seit 1999 begleiten wir die Sparkasse Meißen als zuverlässiger Energiepartner. Was mit einer klassischen Versorgung begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem technologischen Vorzeigeprojekt entwickelt. Besonders die Übernahme des Projekts durch ESAM im Jahr 2008 markierte den Startschuss für eine kontinuierliche Effizienzsteigerung.

Die Herausforderung: Moderner Bau mit Gewächshaus-Effekt

Die außergewöhnliche Bauweise des Gebäudes ist Fluch und Segen zugleich. Moderne Bankgebäude wie das der Sparkasse sind auf Transparenz ausgelegt. Doch die großflächigen Glasfronten wirken im Sommer wie ein gläsernes Gewächshaus. Für uns bei ESAM war daher klar: Ein herkömmliches Heiz- und Energieversorgungssystem reicht hier nicht aus. Niemand möchte bei schwüler Luft über wichtige Finanzentscheidungen sprechen.

Das Ziel war daher eine ganzheitliche Lösung, die im Winter für sichere und wohlige Wärme sorgt, im Sommer angenehm kühle Temperaturen garantiert, und ganzjährig die Energiekosten durch Eigenstromerzeugung senkt.

Energetisches Trio

Statt für jede Jahreszeit ein individuelles System zu betreiben, haben wir eine Lösung implementiert, die das ganze Jahr über als eine Einheit funktioniert: Trigeneration.

Trigeneration (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung) ist die gleichzeitige Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte aus einer einzigen Energiequelle. Das System erweitert die klassische Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) um eine Adsorptionskältemaschine. Diese fungiert als eine Art „Energie-Recycler“, da sie – angetrieben durch Wärme – Kälte erzeugt.

So funktioniert es in der Praxis: Das Herzstück bilden Blockheizkraftwerke (BHKW). Diese erzeugen Strom für den Eigenbedarf der Sparkasse. Dabei entsteht als „Nebenprodukt“ wertvolle Abwärme. Im Winter kann diese direkt zum Heizen der Räume genutzt werden. Im Sommer treibt die Abwärme die Adsorptionskältemaschine an, die stetig für eine angenehme Klimatisierung sorgt.

Der große Vorteil: Das BHKW muss im Sommer nicht abgeschaltet werden, weil die Wärme nun sinnvoll genutzt wird. Das erhöht die Laufzeit der Anlage drastisch und steigert die Energieeffizienz auf ein Maximum.

Unsere technischen Meilensteine im Überblick:

2010: Die Basis wird geschaffen: Installation einer Heizzentrale mit 620 kW Gesamtleistung, inklusive zweier Buderus-Brennwertkessel und zweier Blockheizkraftwerke (EC Power XRGi 15-TO).

2017: Der „Energie-Recycler“ kommt zum Einsatz: Zwei Adsorptionskältemaschinen werden integriert, um die Abwärme zur Kühlung zu nutzen.

2021: Um die Stromausbeute weiter zu optimieren, werden die BHKWs durch modernere EC Power XRGi 20-TO ersetzt (je 40 kW Wärme, 20 kW Strom).

Wirtschaftlich, effizient und wohltemperiert zu jeder Jahreszeit 

Durch dieses durchdachte System profitiert unser Projektpartner gleich dreifach:

  • Ganzjährige Ökostrom-Produktion: Da die Wärme im Sommer für die Kühlung „abgenommen“ wird, läuft die Anlage durch. Der vor Ort erzeugte Strom steht dem Gebäude durchgehend zur Verfügung.


  • Geringere Betriebskosten: Die Nutzung von Abwärme zur Kühlung reduziert den Bedarf an teurem Netzstrom für klassische Klimaanlagen deutlich.


  • Optimales Raumklima: Selbst bei hohen Außentemperaturen bleibt es für Kunden und Mitarbeiter drinnen angenehm kühl.

Fazit: Für uns ist keine Gebäudekonstruktion zu komplex

Unser Projekt für die Sparkasse Meißen beweist, dass moderne Energietechnik auch bei architektonisch anspruchsvollen Bestandsbauten Höchstleistungen erbringen kann, wenn sie smart kombiniert wird. Es ist ein Musterbeispiel dafür, wie die intelligente Verknüpfung von Wärme-, Kälte- und Stromversorgung einen messbaren Beitrag zur Energiewende leistet.

Trigenerationsanlagen eignen sich dabei nicht aber nur für Bankgebäude, sondern für alle Standorte mit hohem Ganzjahresbedarf: Krankenhäuser, Hotels, Rechenzentren, Einkaufszentren oder Industriebetriebe.

Haben auch Sie eine Immobilie mit speziellen Anforderungen? Wir finden für Sie die passende Lösung, um Heizung, Kühlung und Stromerzeugung intelligent zu kombinieren. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gern.

Wir kümmern uns auch um ungeladene Gäste – E-Mobilität mit ESAM

Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Doch während die Bundesregierung mit Hochdruck an der Verkehrswende arbeitet, stellt sich für viele Menschen eine ganz praktische Frage: Wo lade ich mein Auto, wenn ich kein eigenes Haus habe? 

ESAM gibt Antworten. Denn wir bringen den Strom direkt in Ihre Nachbarschaft.

Die Pläne der Bundesregierung sind ambitioniert: Mit dem Masterplan Ladeinfrastruktur II sollen bis Ende 2026 rund 75 % aller Tankstellen mit Schnellladepunkten ausgestattet sein. Doch die echte Verkehrswende findet dort statt, wo wir leben und wohnen. Und die wenigsten besitzen ein Eigenheim mit Ladeanschluss. 


Das Problem: E-Auto ohne Eigenheim?

Während Hausbesitzer ihre Wallbox bequem in der Garage nutzen, stehen Mieter in Mehrfamilienhäusern oft vor einer logistischen Hürde. Öffentliche Ladestationen an Autobahnen oder Supermärkten gibt es zwar immer mehr und sind eine gute Lösung für unterwegs, doch sie ersetzen nicht das entspannte Laden „über Nacht“ vor der eigenen Haustür. 

Gerade in Sachsen ist das Angebot an wohnortnahen Lademöglichkeiten oft noch ausbaufähig.

Wir finden: Elektromobilität darf kein Privileg für Eigenheimbesitzer sein. Deshalb packt ESAM genau dort an, wo der Bedarf am größten ist – mitten im Wohngebiet.


Wohnortnah und  unkompliziert: ESAM macht mobil

Wir fühlen uns verantwortlich für die (mobile) Zukunft unserer Region. Und deshalb sorgen wir dafür, dass die Ladeinfrastruktur dorthin kommt, wo das Leben stattfindet: in Ihre Straße, Ihr Viertel und Ihre Kommune.


Was wir für Sie tun:

  • Spezialisierung auf den öffentlichen Raum: Wir errichten Ladepunkte direkt in Wohngebieten in Riesa und der Region.

  • Full-Service-Paket: Von der ersten Planung über die technische Errichtung der Säulen bis hin zum notwendigen Netzausbau übernehmen wir alles.

  • Keine eigenen Investitionen: Wir tragen die Kosten für Aufbau und Betrieb.

  • Technologieoffenheit: Unsere Stationen sind für alle gängigen Fahrzeugtypen bereit und mit fast allen Anbietern (z. B. EnBW, Shell Recharge oder unserem Hauptpartner E-Flux) kompatibel.

  • Einfache Nutzung: Laden Sie spontan per QR-Code oder nutzen Sie Ihre gewohnte Lade-App.

  • Transparente Preise: Klare Tarife ohne versteckte Kosten.

  • Funktionsgarantie: Gibt es doch gar nicht? Bei uns schon. Wir vertrauen unserer Technik, aber wenn es doch mal Probleme geben sollte, gibt unser 24h-Notrufservice Sicherheit. Ein Anruf und wir kümmern uns sofort.


Unsere Bedingung: Qualität und Nähe

Damit der Ausbau nachhaltig funktioniert, konzentriert sich ESAM gezielt auf Projekte in wohnortnaher Lage. Unser Ziel ist es, bestehende Lücken im städtischen Raum zu schließen. So bleibt der Weg vom Ladepunkt zur Wohnungstür kurz und der Umstieg auf ein E-Auto wird auch für Mieter endlich alltagstauglich. Daher errichten wir bewusst keine privaten Ladepunkte. 


Ein Anstoß für alle Unentschlossenen: Ein “Ja” zu E-Mobilität lohnt sich jetzt doppelt, denn seit Anfang 2026 unterstützt der Bund den Umstieg auf E-Fahrzeuge mit einer neuen, sozial gestaffelten Kaufprämie. Das macht den Wechsel attraktiver denn je und hilft ganz nebenbei unserer Umwelt – und wir liefern die passende Infrastruktur dazu.


Fazit: Gemeinsam die Region bewegen

E-Mobilität ist dann erfolgreich, wenn sie in den Alltag passt. Mit ESAM wird aus dem „ungeladenen Gast“ vor der Haustür ein einsatzbereiter und umweltschonender Begleiter für den Alltag. Wir machen Sie mobil..


Sie möchten wissen, wo die nächste ESAM-Säule steht oder haben Fragen zur Einrichtung in Ihrer Kommune? Kontaktieren Sie uns direkt – wir machen den Weg frei für Ihre elektrische Zukunft!

Nie wieder Heizen für leere Klassenzimmer: ESAM macht Energieversorgung für Riesaer Gymnasium intelligenter

Erinnern Sie sich noch an Ihre Schulzeit? Die Unterrichtsstunde vorbei, alle packen hastig ihre Sachen, stürmen aus dem Raum und zurück bleibt - ungenutzte Wärme. Denn in all der hektischen Aufregung denkt keiner mehr daran, das Heizkörperventil abzudrehen. 

Für die Schüler vollkommen egal, für Energiebilanz und Umwelt aber ein Albtraum. 

Damit das im Städtischen Gymnasium Riesa nicht mehr passiert, haben wir 2025 für unseren Projektpartner eine einzigartige Lösung entwickelt: Ein digitales Zentral-Dashboard, mit dem sich alle Heizungen im gesamten Gebäude zentral steuern lassen.

Ein smartes Dashboard als Schaltzentrale 

Das Dashboard ist im Sekretariat untergebracht und enthält eine digitale Übersicht über alle Räume. Ganz nach Bedarf lassen sich durch einen einzigen Klick alle Zimmer einzeln regulieren. Mit Hilfe der Raumübersicht und Informationen zum aktuellen Belegungsplan kann die Wärme nun danach reguliert werden, welcher Raum tatsächlich genutzt wird. 

Natürlich bleibt die Steuerung flexibel, denn losgelöst von technischer Effizienz können sich die Bedürfnisse derer, die die Räume belegen, auch ändern. Dafür ist in jedem Raum ein gesonderter Temperaturmesspunkt mit einem Eingabegerät installiert. Wenn es im Winter also doch mal zieht oder eine Klasse besonders fröstelt, kann die Temperatur so jederzeit manuell verändert werden. Und wenn die Luft zu stickig wird, zeigt eine zusätzlich in allen Räumen installierte CO2-Ampel dem betreuenden Lehrer an, wann und wie lang gelüftet werden kann, ohne dass Raumwärme verschwendet wird.

Wird ein zunächst eingeplanter Raum, beispielsweise durch plötzlichen Lehrerausfall, doch frei oder dauert eine Unterrichtsstunde oder der Elternabend doch mal länger, kann die Heizung per Dashboard ganz unkompliziert und in Echtzeit verstellt werden. Möglich wird das, da unser Dashboard die Heizkörperventile direkt ansteuert. Ein Klick erzeugt eine unmittelbare Ventilumstellung und die Wärme fließt exakt dann, wenn sie gebraucht wird. 

Ein Praxisbeispiel: Warum das Chemielabor heute smarter ist als früher

Anschaulich wird die Funktionsweise im laufenden Schulbetrieb: Das Chemielabor wird montags nur von 09:00 bis 12:00 Uhr genutzt. Früher lief die Heizung oft von 05:30 bis 18:00 Uhr auf Hochtouren. Warum? Weil niemand regelmäßig durch das Gebäude gehen kann, um jeden Raum zu kontrollieren und vergessene Ventile zuzudrehen. 

Unser System übernimmt diese mühsame Arbeit sogar automatisch: Ist der Unterricht planmäßig beendet, setzt es die Heizung auf den voreingestellten Effizienz-Wert zurück. Über Nacht gehen alle Einstellungen in allen Räumen automatisch wieder in den gewollten Ursprungszustand zurück.

Heute wird das Labor tatsächlich nur in der Zeit beheizt, in der es auch genutzt wird.
Das Besondere: Ob ein gesamter Kurs im Chemielabor oder nur eine kleine Lerngruppe im Französischzimmer - nicht jeder belegte Raum wird gleich stark beheizt. Über eine Erfassung der Personenanzahl im Raum wird der Heizbedarf zusätzlich individuell angepasst. Sind mehr Menschen im Raum, besteht eine höhere Eigenwärmeleistung, dadurch kann die Heizung den Raum mit geringerer Leistung auf die gewünschte Temperatur bringen. 

Technik, die mitdenkt – und bildet

Wir wollten aber nicht nur eine technisch innovative Lösung schaffen, sondern auch einen Mehrwert für diejenigen, deren Köpfe Tag für Tag in wohltemperierten Klassenzimmern heißlaufen: die Schüler. Deshalb ist unsere Dashboardlösung inzwischen Teil des Unterrichts. So können die Schüler praktisch erlernen, wie Energiesparen wirklich funktioniert. 

Denn davon profitieren in diesem Fall alle: Die Stadt Riesa spart als Gebäudeeigentümer massiv Wärmekosten ein. Aber die Energieersparnis nützt sogar dem Steuerzahler, denn effiziente Gebäude entlasten den kommunalen Haushalt. Und die Schüler werden dank anschaulicher intelligenter Technik selbst smarter. Aber am meisten profitiert immer noch unsere Umwelt: Denn weniger verschwendete Wärme bedeutet einen kleineren CO₂-Fußabdruck - und davon profitieren wir letztendlich alle. 

Wir haben unser Ziel erreicht: Mit unserer Dashboard-Lösung fördern wir nicht nur die grüne Zukunft der Region, sondern machen die Zukunftsgestalter von morgen direkt fit.

Fazit: ESAM verbindet moderne Technik mit langjährigem Know How

Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir bei ESAM moderne Technik mit jahrelanger Erfahrung verbinden. Die Dashboardanwendung ist nur einer von mehreren Bestandteilen eines umfassenden Energiekonzepts, mit dem es uns gelungen ist, das Städtische Gymnasium Riesa trotz Denkmalschutz erfolgreich zu modernisieren. Wir machen Gebäude nicht nur warm, sondern smart - und effizient.

Sie wollen mehr über unser Projekt erfahren?

Hier finden Sie den umfassenden Blogbeitrag zu unserem Vorhaben im Städtischen Gymnasium Riesa:  https://esam-energie.de/news/referenzprojekt-smarte-heizungsmodernisierung-am-st%C3%A4dtischen-gymnasium-riesa

Wir danken unseren Projektpartnern für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit!

Hat auch bei Ihnen niemand die Zeit, am Ende des Tages alle Ventile im Gebäude zu überprüfen? 

Kontaktieren Sie uns, wir entwickeln für Sie gern ein zeitgemäßes, hocheffizientes Energieversorgungskonzept ganz nach den Bedürfnissen Ihrer Liegenschaft.

ESAM - LEUTE MIT ENERGIE

Kontakt

info@esam-energie.de

03525 - 65 90 - 34

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