Branchen-Insights 2026: Bundesregierung verspricht sinkende Energiepreise – wie sehr profitieren Endverbraucher wirklich?
Die Bundesregierung hat für dieses Jahr ein Maßnahmenpaket beschlossen, das Entlastungen bei Energiepreisen für private Haushalte und Unternehmen verspricht. Ziel ist es, die Belastung durch hohe Gas- und Stromkosten, die insbesondere im vergangenen Jahr deutlich zu spüren war, zu mildern und zugleich einen stabilen Energiemarkt vorzubereiten (Quelle: Bundesregierung).
Im Bundeshaushalt 2025/2026 wurden finanzielle Mittel verankert, um die Energiepreise zu reduzieren. Dazu gehören u.a. der Wegfall der Gasspeicherumlage, Bundeszuschüsse zur Senkung der Netzentgelte im Stromnetz sowie weitere Maßnahmen, die Verbraucher und Unternehmen entlasten sollen - um rund 10 Milliarden Euro pro Jahr (Quelle: Bundesregierung).
Abschaffung der Gasspeicherumlage als direkte Entlastung
Zum 1. Januar 2026 wurde die Gasspeicherumlage abgeschafft. 2022 war die Umlage in Folge der Energiekrise mit dem Ziel eingeführt worden, die Kosten für das Befüllen der Gasspeicher abzufedern. Ab diesem Jahr wird sie nicht mehr auf die Gaspreise aufgeschlagen, stattdessen übernimmt der Bund diese Kosten nun über den sogenannten Klima- und Transformationsfonds (KTF).
Was bedeutet das konkret für Haushalte?
Verbraucher zahlen ab 2026 keine Gasspeicherumlage mehr, was laut Bundesregierung für eine spürbare Entlastung bei den Gaspreisen sorgt. Konkrete Beispiele zeigen, dass Versorger wie die Berliner Gasag die Preise zum 1. Januar 2026 aufgrund des Wegfalls der Umlage bereits gesenkt haben, etwa um 0,34 Cent pro kWh, was bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 12.000 kWh/Jahr ungefähr 40 € Ersparnis pro Jahr bedeute (Quelle: DIE WELT).
Sinkende Strompreise durch geringere Netzentgelte
Ein zweiter großer Baustein der geplanten Entlastungen ist ein Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) an die Übertragungsnetzbetreiber, um 2026 die Netzentgelte zu senken. Niedrigere Netzentgelte wirken sich direkt auf die Strompreise aus, da sie einen wesentlichen Teil der Stromkosten ausmachen.
Das bedeutet für Verbraucher:
Für einen Haushalt mit bspw. 3.500 kWh Stromverbrauch und 20.000 kWh Gasverbrauch im Jahr pro Jahr könne die Entlastung laut Bundesregierung durch niedrigere Netzentgelte rund 160 € pro Jahr betragen. Laut einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox fallen die durchschnittlichen Entlastungen allerdings je nach Bundesland unterschiedlich stark aus. Noch vor Jahreswechsel hatten regionalen Grundversorger Preissenkungen von durchschnittlich 8,9 Prozent angekündigt. Besonders starke Preisrückgänge prognostizierte das Vergleichsportal für den Osten und Südwesten Deutschlands. In Sachsen sinken die Preise für die lokale Grundversorgung mit rund 8,5 Prozent am deutlichsten.
Kein generelles Aufatmen
Zwar wurde bereits beschlossen, die Stromsteuer für Industrie und Landwirtschaft in diesem Jahr auf den EU-Mindestwert zu senken, für private Haushalte jedoch wurde bislang keine generelle Stromsteuersenkung festgelegt.
Der CO₂-Preis bleibt Teil der Energiepreisstruktur, wirkt aber nicht direkt als staatliche Entlastungsmaßnahme für Haushalte. Er ist weiterhin ein Faktor bei Benzin, Diesel, Heizöl und Gas.
Weitere energiepolitische Entwicklungen 2026
Neben den genannten Umlagen- und Netzentgeltmaßnahmen werden weitere energiepolitische Diskussionen geführt, die mittelfristig Preise und Rahmenbedingungen beeinflussen könnten: So wird die Einführung eines subventionierten Industriestrompreises für energieintensive Unternehmen ab 2026 vorbereitet, um Wettbewerbsfähigkeit zu stärken (mit Zustimmung der EU erwartet) (Quelle: Reuters). Langfristige Struktur- und Ausbauprogramme für erneuerbare Energien sollen die Kostenbasis weiter verändern – jedoch sind diese Effekte derzeit eher mittelfristig relevant.
Fazit: Wie sehr profitieren Verbraucher wirklich?
→ Günstigere Gaspreise: Der Wegfall der Gasspeicherumlage bedeutet direkte Einsparungen für alle Gasverbraucher
→ Niedrigere Stromkosten: Bundeszuschüsse zu Netzentgelten können Strompreise um mehrere Prozentpunkte senken
→ Das bedeutet jedoch keine automatische generelle Senkung, denn eine Senkung der Stromsteuer für private Haushalte ist noch nicht verabschiedet, energiepreis-relevante Abgaben wie der CO₂-Preis bleiben außerdem bestehen.
→ Regionale Unterschiede können auftreten: Die Entlastung durch niedrige Netzentgelte kann je nach Netzgebiet unterschiedlich stark ausfallen.
Insgesamt entstehen so mögliche Einsparungen in bis zu dreistelliger Eurohöhe pro Haushalt im Jahr 2026, der tatsächliche Effekt hängt jedoch von Verbrauch, Anbieter und regionaler Netzentgeltstruktur ab.
Jahresausblick 2026: Unsere Meilensteine, Projekte und Ziele
2026 steht bei ESAM im Zeichen von Weiterentwicklung. Wir wollen bewährte Lösungen noch effizienter machen, neue Projekte gezielt vorantreiben und dabei den gesellschaftlichen Mehrwert unserer Arbeit noch sichtbarer stärken.
Auch wenn sich einzelne Vorhaben aktuell noch in Genehmigungs- oder Planungsphasen befinden, ist unsere Ausrichtung klar: Wir bleiben unseren Leitlinien treu und arbeiten regional, pragmatisch und nachhaltig. Dabei behalten wir immer die Menschen im Blick, die von unseren Lösungen profitieren sollen. Für sie und für eine grünere Zukunft wollen wir auch 2026 viele Projekte umsetzen.
Ausbau der Photovoltaik für die Eigenversorgung
Dezentrale Stromerzeugung bleibt dabei ein zentraler Baustein unserer Arbeit. Photovoltaik gewinnt im deutschen Strommix weiter an Bedeutung. Im vergangenen Jahr konnte Solarstrom erstmals die Stromerzeugung aus Braunkohle und Erdgas überholen.
2026 wollen wir deshalb – wie auch in den vorherigen Jahren – den Ausbau von Photovoltaikanlagen zur Eigenversorgung weiter vorantreiben.
Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für Wohnhäuser, kommunale Einrichtungen und Unternehmen. Diese stimmen wir individuell auf Ihre Immobilie und Ihren Verbrauch ab. Unser Ziel ist es, Stromkosten zu senken, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und den lokalen CO₂-Fußabdruck zu reduzieren.
Passgenaue Erweiterung und Modernisierung der Ladeinfrastruktur
Neben der nachhaltigen Energieversorgung bleibt auch Elektromobilität ein wichtiges Thema. Der Markt wächst – und damit auch die Erwartungen an ein verlässliches, nutzerfreundliches Ladenetz. Mit dem “Masterplan Ladeinfrastruktur 2030” der Bundesregierung liegt seit 2025 eine ressortübergreifende Strategie für Ausbau und Modernisierung der Ladeinfrastruktur vor.
Wir folgen diesem Ziel und planen 2026, die Ladeinfrastruktur in unserer Region gezielt zu modernisieren und auszubauen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten. An mehreren Standorten ist die Erneuerung von Ladepunkten vorgesehen, konkret sollen zunächst drei bestehende Säulen ausgetauscht werden, um Zuverlässigkeit und Ladeleistung zu erhöhen.
Fertigstellung und Installation von Wärmeversorgungsprojekten
Auch im Bereich der Wärmeversorgung stehen 2026 wichtige Schritte an. In sanierten Altbauten ebenso wie im Neubau werden wir innovative Heiz- und Versorgungslösungen fertigstellen und neu installieren.
Unser Ziel: Effizienz, Komfort und Nachhaltigkeit gleichzeitig verbessern. Davon profitieren Bewohner und Eigentümer gleichermaßen.
Energetische Unterstützung für altengerechtes Wohnen in Leipzig
Ein besonderes Anliegen bleibt für uns die Unterstützung sozial relevanter Projekte. In Leipzig machen wir bestehende Gebäude energetisch fit für altengerechtes Wohnen. So entsteht für ältere Menschen ein Zuhause, das komfortabel, nachhaltig und bezahlbar ist.
Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Leipzig vertiefen
Verantwortung für Mensch und Region zu übernehmen, heißt für uns auch, Wissen weiterzugeben und Nachwuchs zu fördern. Deshalb gehören Praxis und Kooperationen für uns ganz selbstverständlich dazu.
2026 wollen wir daher die Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Leipzig weiter stärken. Geplant sind praxisnahe Projekte, gemeinsame Vorhaben und Wissensvermittlung rund um Energieeffizienz, erneuerbare Energien und nachhaltige Versorgungskonzepte. Wir freuen uns, wenn daraus Ideen entstehen, die künftig viel bewegen können.
Auf der Zielgeraden
Auch wenn einzelne Maßnahmen derzeit noch in Genehmigung oder Planung sind, zeigt sich ein klares Bild für 2026: ESAM steht für kontinuierliche Verbesserung, regionale Verantwortung und Lösungen, die im Alltag funktionieren und sich immer wieder neu bewähren.
Wir starten mit neuer Energie und starkem Teamgeist ins neue Jahr und freuen uns darauf, unsere Vorhaben gemeinsam mit Kunden, Partnern und Projektbeteiligten umzusetzen.
Offen für Neues
Sie möchten ein Projekt mit uns anstoßen oder herausfinden, welche Lösung zu Ihrer Immobilie passt? Melden Sie sich gern bei uns. Wir beraten Sie und finden gemeinsam den passenden Weg.
Ein Ausblick auf 2026: Wir stehen für Energie mit Verantwortung
Den Jahreswechsel nutzen wir bei ESAM nicht nur dafür, zurückzuschauen, sondern vor allem für den Blick nach vorn.
2025 war ein Jahr, in dem wir Verantwortung übernommen haben – selbstverständlich in unseren Energieprojekten bei Ihnen vor Ort, aber auch darüber hinaus: für unsere Region und ihre Menschen.
Wir sehen es als unsere Aufgabe und Pflicht, Menschen zu verbinden, Chancen zu eröffnen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Auch im kommenden Jahr werden wir unser Engagement für soziale und gesellschaftliche Projekte fortführen und weiter ausbauen.
Denn bereits in diesem Jahr konnten wir damit Großes bewirken.
Die Unterstützung der Herman van Veen Stiftung, die sich mit großem Einsatz für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen oder sozialen Beeinträchtigungen stark macht, ist und bleibt für uns eines unserer Herzensanliegen. Junge Menschen zu (be-) stärken, ihnen Mut zu machen und neue Möglichkeiten zu eröffnen, ist eine Investition in unser aller Zukunft und ein wichtiger Schritt hin zu einer wirklich inklusiven Gesellschaft.
Auch in diesem Jahr haben wir uns für den Wings for Life World Run die Laufschuhe angezogen. Die Förderung von Forschung mit dem Ziel, Querschnittslähmung endlich heilbar zu machen, ist ein Thema, das uns tief bewegt und Engagement verdient.
Besonders am Herzen liegt uns die Unterstützung vor Ort. Denn die, die Hilfe gebrauchen können, sind uns oft näher, als wir denken. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem SC Riesa ist es uns in diesem Jahr gelungen, den betreuten Kindern und Einrichtungen eine frische und gesunde Essensversorgung zu ermöglichen. Nachhaltigkeit beginnt nicht erst auf dem eigenen Dach, sondern direkt bei unseren Mitmenschen.
Besonders freuen wir uns über das Engagement unseres Geschäftsführers Sven Wilhelm für den Senat der Wirtschaft Deutschland. Als Senator setzt er sich dort – ganz im Sinne von ESAM – für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen wirtschaftlichen Dialog ein, um unsere Gesellschaft zukunftsfähig zu halten. Das gemeinsame Ziel: Wirtschaft für Menschen.
Für uns ist dieses Jahr daher nicht nur ein projektreiches Jahr, sondern auch eines, das erfüllt war von Nähe, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung, vor allem aber Wärme.
Unser Ausblick auf 2026 ist daher klar:
Wir möchten nicht nur Energie liefern, sondern weiterhin Energie weitergeben – in Form von Engagement, Haltung und Partnerschaft.
Zum Jahreswechsel bedanken wir uns herzlich bei allen Kundinnen und Kunden, Partnern, Kommunen und Wegbegleitern für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Und selbstverständlich auch bei unseren zuverlässigen und geschätzten Mitarbeitern.
Unser Dank gilt aber auch denjenigen, die sich Tag für Tag für andere einsetzen: Sie leisten Unglaubliches.
Wir wünschen Ihnen, Ihren Teams und Ihren Familien ein gesundes, erfolgreiches und zuversichtliches neues Jahr.
Wir freuen uns darauf, auch 2026 gemeinsam mit Ihnen etwas zu bewegen.
Ihr ESAM-Team
ESAM wünscht frohe Weihnachten!
2025 neigt sich dem Ende zu. Hinter uns liegt ein Jahr mit vielen Projekten, neuen Herausforderungen und gemeinsamer Arbeit – getragen von Engagement, Verlässlichkeit und dem Anspruch, Energieversorgung jeden Tag aufs Neue verantwortungsvoll zu gestalten.
Zwar rieselt draußen kein Schnee, trotzdem sorgen gerade jetzt an den kalten Tagen unsere Lösungen dafür, dass es in Wohnhäusern, Kitas, Pflegeeinrichtungen, Unternehmen und Kommunen warm bleibt, überall ein Lichtlein brennt und Energie zuverlässig dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Das ist nur möglich, weil hinter ESAM ein starkes Team steht.
Mitarbeiter, die planen, installieren, warten und organisieren, die Verantwortung übernehmen und auch dann anpacken, wenn es anspruchsvoll wird. Ihr täglicher Einsatz bildet das Fundament unserer Arbeit. Ihnen möchten wir Danke sagen.
Unser Dank gilt ebenso unseren Kunden, Partnern und Kommunen, die uns in diesem Jahr ihr Vertrauen geschenkt und gemeinsam mit uns nachhaltige Energielösungen umgesetzt haben. Die enge Zusammenarbeit und der offene Austausch sind entscheidend dafür, dass unsere Projekte langfristig so erfolgreich sind.
Für uns bedeutet Energieversorgung mehr als technische Umsetzung.
Sie bedeutet Verantwortung – für Gebäude, aber viel mehr noch für die Region, ihre Menschen und für die Zukunft.
Wir wünschen Ihnen, Ihren Teams und Ihren Familien ruhige Feiertage, erholsame Stunden und einen guten Start in das kommende Jahr.
Auch 2026 werden wir mit Engagement, Fachkompetenz und Verlässlichkeit an Ihrer Seite stehen.
Ihr ESAM-Team





