Volle Energie für Fortschritt: ESAM setzt in Riesa ab sofort auf zentrale Zählerfernauslesung via Mioty-Technologie
Allgemein

Eine präzise Datenerfassung ist die grundlegende Voraussetzung, um die Energieversorgung für Kommunen und Unternehmen effizient und transparent zu gestalten.
Auf dem Dach des Städtischen Gymnasiums in Riesa haben wir deshalb kürzlich einen wichtigen Meilenstein gesetzt: Die Installation einer neuen Hochleistungsantenne zur zentralen Zählerfernauslesung. Dieses Projekt ist ein entscheidender Schritt, um die Verbrauchsdaten für Gas, Wärme, Wasser und Strom zukunftssicher und automatisiert zu erfassen.
Zentral statt dezentral
Bisher kamen in unseren Liegenschaften vorrangig kleine, stationäre Empfänger zum Einsatz. Diese dezentrale Lösung hat bislang ihren Zweck gut erfüllt, stößt jedoch bei wachsenden Anforderungen an ihre technologischen Grenzen.
Mit dem neuen Antennenstandort bündeln wir die Datenerfassung nun zentral. Der Vorteil: Die bisherigen stationären Empfänger können wir im Zuge dessen abbauen und ressourcenschonend für neue Projekte außerhalb des Stadtgebiets nutzen.
Technologischer Sprung dank hochmodernen Funkstandard
Das Herzstück der neuen Anlage ist die Nutzung des hochmodernen Funkstandards Mioty. Was Mioty so stark macht: die außergewöhnlich hohe Gebäudedurchdringung.
Denn unsere ersten Praxistests unter Realbedingungen haben bereits beeindruckende Ergebnisse geliefert:
Abdeckung im Stadtgebiet: Im Umkreis von 2,5 Kilometern innerhalb von Riesa werden die Zählerdaten problemlos und stabil empfangen
Hohe Durchdringungskraft: Selbst ein Zähler, der sich tief im Keller einer Liegenschaft im 5 Kilometer entfernten Zeithain befindet, sendet seine Daten zuverlässig bis zur neuen Antenne.
Die Übertragung erfolgt dabei selbstverständlich verschlüsselt nach höchsten Sicherheitsstandards. Zur Entschlüsselung und Aufbereitung der Daten nutzen wir das bewährte IZAR+-Portal unseres zuverlässigen Dienstleisters Diehl Metering.
Ausblick und nächste Schritte
Die Antenne befindet sich schon jetzt im aktiven Testbetrieb und liefert kontinuierlich belastbare Daten. In den kommenden Wochen erfolgen noch der finale, fachgerechte Elektroanschluss sowie die sturmsichere Verankerung auf dem Dach.
Antenne gut, noch nicht alles gut
Um unser Ziel zu erreichen, künftig nahezu alle Zähler einer Region per Fernauslesung in unser System zu integrieren, arbeiten wir eng mit den jeweiligen Netzbetreibern zusammen.
Hier gilt es, technische Schnittstellen abzustimmen und höchste Anforderungen an die Datensicherheit selbstverständlich gemeinsam zu erfüllen und zu gewährleisten. Dabei befinden wir uns natürlich bereits im konstruktiven Austausch.
Mit dieser Investition in die digitale Infrastruktur kommen wir unserem eigenen Anspruch nach, unsere Kunden nicht nur mit Energie, sondern auch mit intelligenten, zukunftssicheren Messkonzepten zu versorgen.


